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Im Fluss

Erik Seidel. Eisenskulptur

30.05. - 03.10.2021

Erik Seidel beschäftigt sich seit 2010 in seinem bildhauerischen Werk mit existentiellen Fragen des Menschseins. Angeregt durch die Auseinandersetzung mit Dantes „Göttlicher Komödie“ und Goethes „Faust“ schafft er Arbeiten, die Themen wie Tod, Vergänglichkeit und die Zerstörung der Umwelt aufgreifen. Trotz dieser apokalyptischen Grundstimmung – leere Schädelhöhlen türmen sich zu makabren Säulen, der ganze Erdball verglüht in einer spektakulären Explosion – lässt der Künstler uns hier und da an seinem fein dosierten Humor teilhaben. Alles ist im Fluss, es ist noch nicht zu spät, wir können das Ruder vielleicht doch noch herumreißen.

Diese künstlerische Intervention im Eisenkunstguss Museum ist insofern besonders, als Erik Seidel seine Arbeiten in der traditionellen Technik des Eisengusses herstellt. Jedoch unterzieht er sie nach dem Guss einer speziellen Oberflächenbehandlung, welche die Objekte rosten lässt. Dadurch entsteht ein spannungsreicher Kontrast zwischen den rostroten zeitgenössischen Skulpturen und den „schwarzen“ Kunstgussarbeiten des 19. Jahrhunderts in der Dauerausstellung.

Erik Seidel (geb. 1966) hat Kunsterziehung an der Universität Magdeburg sowie Bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden studiert. In den Jahren 1997-1999 schloss er eine Ausbildung zum Steinmetz- und Steinbildhauer an. Seit 2005 war er mit verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien und Kunsthäusern vertreten.

Die nächsten Termine der Ausstellung

Erik Seidel bei der Druckvorbereitung
Workshop/Kurs
Die Kunst der Papp-Radierung
Kunstworkshop unter der Leitung des Künstler Erik Seidel
27.08. - 29.08.2021
Eisenkunstguss Museum Büdelsdorf
Anmeldung empfohlenAnmeldung empfohlen

Die aktuelle Sonderausstellung zeigt gusseiserne Werke des Künstlers Erik Seidel, der sich mit existentiellen Fragen des Menschseins auseinandersetzt. In diesem Kunstworkshop bringt uns der Künstler selbst seine zweite große Leidenschaft näher: die Radierung. Die Teilnehmer lernen eine Technik kennen, die ganz ohne die Verwendung von Säure auskommt. Umso verblüffender sind die Ergebnisse, die einer klassischen Radierung zum Verwechseln ähnlich sehen.

Programm:

Freitag, 27.08.2021, 14 – 18 Uhr
- Künstlerisch-technische Grundlagen und Ideenfindung
- Vorbereitung der Radierplatten
- experimentieren mit verschiedenen Werkzeugen

Samstag, 28.08.2021, 9 – 18 Uhr
- Umsetzung der Entwürfe und experimentelle Erprobung
- erste Drucke und Weiterentwicklung der Radierplatte

Sonntag, 29.08.2021, 9 – 13 Uhr
- Druck einer kleinen Auflage auf Kupferdruckkarton
- Weiterentwicklung der eigenen technischen Möglichkeiten

Besonders geeignet für:

Erwachsene

Moderation

Erik Seidel

Veranstalter

Landesmuseen SH

Spezielle Hinweise

Aufgrund der Corona-Pandemie ist es möglich, dass diese Veranstaltung kurzfristig abgesagt werden muss oder in einem anderen Rahmen stattfindet. Bitte informieren Sie sich hier auf unserer Internetseite über aktuelle Änderungen oder kontaktieren Sie unseren Service:+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh. All unsere Informationen und Vorschriften zum Thema Corona finden Sie HIER

Anmeldung empfohlen, begrenzte Teilnehmerzahl

+49 (0) 4331 43370 22, service@landesmuseen.sh oder online

Kosten

90 €
zzgl. Eintritt

Ausstellung

Im Fluss

Der Tod um 1800
Vortrag
Der Tod um 1800
Transformationsprozesse in der europäischen Grabplastik am Übergang zur Moderne
Donnerstag 30.09.202119:00 Uhr
Eisenkunstguss Museum Büdelsdorf
Anmeldung empfohlenAnmeldung empfohlen

Kaum eine Epochenschwelle ist von derart tiefgreifenden Umbrüchen geprägt wie die Zeit um 1800. Insbesondere die europäische Grabmalskunst erfährt eine jähe Zäsur durch die Etablierung von außerstädtischen Friedhöfen und die sich dadurch wandelnden Repräsentations- und Erinnerungsstrategien. Im Rahmen der Sonderausstellung, in der ebenso Themen wie Tod und Vergänglichkeit in der Skulptur verhandelt werden, wollen wir einen Bogen zu den künstlerischen Todeskonzeptionen zu Beginn des 19. Jahrhunderts spannen. Diese sind einerseits einer jahrhundertealten Begräbniskultur verpflichtet und stehen andererseits wie etwa die Arbeiten von Antonio Canova oder Johann Gottfried Schadow für die Suche nach einer neuen, zeitgemäßen Formensprache.

Besonders geeignet für:

Erwachsene

Moderation

PD Dr. Wiebke Windorf, Vertretungsprofessur des Lehrstuhls für Allgemeine Kunstgeschichte, Kunstgeschichtliches Institut, Ruhr-Universität Bochum

Veranstalter

Landesmuseen SH

Spezielle Hinweise

Aufgrund der Corona-Pandemie ist es möglich, dass diese Veranstaltung kurzfristig abgesagt werden muss oder in einem anderen Rahmen stattfindet. Bitte informieren Sie sich hier auf unserer Internetseite über aktuelle Änderungen oder kontaktieren Sie unseren Service:+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh. All unsere Informationen und Vorschriften zum Thema Corona finden Sie HIER

Anmeldung empfohlen, begrenzte Teilnehmerzahl

+49 (0) 4331 43370 22, service@landesmuseen.sh oder online

Kosten

5 € / erm. 4 €, Freundeskreis Eintritt frei

Ausstellung

Im Fluss



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